Ich hab der Abteilung eine E-Mail geschrieben und drei Stunden später gab es schon eine nette, informative Antwort. Während ich seit über zwei Wochen auf eine Antwort aus meiner Rehaklinik in HH warte für den heißen Tipp nach einer guten Frauenärztin...
Meine Fragen waren unter anderem nach den räumlichen Gegebenheiten des Kreisßsaals und der Wochenstation. Sowie den Erfahrungen mit werdenden Müttern mit Behinderung. Folgende Anwort habe ich erhalten:
"Wir haben Erfahrung mit Schwangeren/ Gebärenden mit Behinderungen, nicht nur mit Querschnittslähmung. Auf unserer Wochenstation gibt es ein behindertengerechtes Zimmer mit entsprechender Sanitärzone, ebenso sind die Kreißsäale so groß, dass Sie sich mit Ihrem Rollstuhl gut bewegen können. Gerne können Sie sich bei uns in der Schwangerenambulanz melden und einen persönlichen Termin vor Ort vereinbaren. Uns ist es wichtig, Sie persönlich kennen zu lernen und Ihre Geburt zu besprechen. Außerdem können Sie sich die Räunmlichkeiten einmal selber ansehen."
Also ich bin jetzt noch nicht schwanger! Aber auf so ein Ding wie in der Klinik in Jena (keine Toilette nutzbar, keine Dusche und nur ein alter Lastenaufzug ohne Licht!) habe ich nicht noch einmal Lust. Ich werde demnächst noch das Geburtshaus in HH kontaktieren und werde euch dann hier davon berichten.
Was mir noch wichtig war, nach dem Yonna ja ein Frühchen war, dass die Klinik über eine Neugeborenen-Intensivstation verfügt. Damals war leider keine direkt an die Klinik gekoppelt, so dass Yonna dann woanders lag als ich. Das Albertinen Krankenhaus verfügt über eine Station dieser Art.
